Besuch von Studenten der Friedrich Alexander UNI Erlangen Nürnberg bei MHW in Schwarza 2019

Die Werkstofftechnik- und Maschinenbaustudenten der Friedrich Alexander UNI Erlangen Nürnberg haben sich für die diesjährige Exkursion zum MHW- Ingenieur und Sachverständigen Büro nach Schwarza mit dem 24.Juli 2109, den wohl bisher heißesten Tag des Jahres ausgesucht. Auf Einladung ihres Hochschullehrers Prof. Dr. Weidinger nutzten 12 Studenten die Gelegenheit ,sich über die praktische Arbeit in einem Werkstoffprüflabor zu informieren. Im Vordergrund stand als Ergänzung zum Lehrplanstoff die Bewertung von Schadensfällen anhand praktischer Beispiele. Auch die dazu erforderliche Prüftechnik, deren Grenzen und die Untersuchungsmethodik wurden im Vortrag dargestellt. Die Studenten konnten sicher einige Anregungen für die restliche Studienzeit und später vielleicht auch für das spätere Berufsleben mitnehmen.

20. Werkstofftechnisches Seminar AWT Härtereikreis Suhl

Rückblick

„Zwanzigstes werkstofftechnisches Seminar Suhl 2019“

Rückblick 20. Werkstofftechnisches Seminar

20. Werkstofftechnisches Seminar am 13.06.2019

Bereits im Vorfeld des 20. Werkstofftechnischen Seminars zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr ein wieder gestiegenes Interesse an dieser Veranstaltungsreihe des Härtereikreises Suhl. Zur Jubiläumsveranstaltung hatten die 61 Teilnehmer den Tagungsraum in der historischen Kirche des Bildungszentrums der Handwerkskammer in Rohr gut gefüllt. Die Autokennzeichen auf den Parkplätzen zeigten die überregionale Ausstrahlung und das Interesse an der Veranstaltung, bei der es sich auch der Leiter des BTZ, Herr Ladwig, als Hausherr nicht nehmen ließ, ein Grußwort an die Teilnehmer zu richten. Er verwies insbesondere auch auf das vielfältige Angebot dieser Einrichtung und die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit der Bildungseinrichtung als Dienstleister.

In seinem Rückblick wies Martin Hofmann als Leiter des Härtereikreises auch auf die schwindenden Teilnehmerzahlen bei den Abendveranstaltungen hin. Die Ursachen sind vielfältig, hängen aber bei einigen Firmen nicht zuletzt auch mit den restriktiven Regelungen der  kartellrechtlichen Vorschriften und dem Datenschutzgesetz zusammen.

Dieses Problem betrifft damit aber nicht nur die Arbeit im Härtereikreis, sondern auch andere technische Verbände. Um dem erfolgreich entgegenwirken zu können, ist es umso wichtiger, auch die Wünsche der verbliebenen Stammgäste stärker in die Planung der Veranstaltungsreihe für das kommende Jahr einzubeziehen.

Den Eröffnungsvortrag in diesem Jahr hielt mit Dr.- Ing. Liedtke ein Referent, der nun schon sehr häufig seit der Gründung des Härtereikreises sowohl mehrere Härtereiabende wie auch Seminare mit seinem umfangreichen Fachwissen aus einer langjährigen Berufspraxis bereicherte. In seinem Vortrag zum Thema „Korrekte Zeichnungsangaben in der Wärmebehandlung“ konnte er eine Vielzahl von immer wiederkehrenden Fragestellungen beantworten.

Im zweiten Vortrag von Michael Winter von der United Process Control, der von Christian Schäfer souverän vorgetragen wurde, ging es um das Einsatzhärten von porösen Bauteilen wie beispielsweise Sinterwerkstoffen oder auch neuartiger Bauteile aus additiven Herstellungsprozessen und die für viele sicher unbekannten Besonderheiten bei deren Wärmebehandlung.

Die sich anschließende Kaffeepause konnte, wie immer, gleichzeitig zu Gesprächen an den Tischen der Fachpräsentationen genutzt werden. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die im Anhang aufgeführten Firmen für die Unterstützung dieser Veranstaltung, die diese mit der Ausstellung bereichern.

Im ersten Beitrag nach der Pause stellte Ben Kahle von der ALD Wärmebehandlungskonzepte für die Werkstoffe aus der Luftfahrt vor. Er zeigte die Besonderheiten bei der speziellen Anforderung an diese Bauteilgruppen aus hochlegierten Werkstoffen, die zu traditionellen Wärmebehandlungsvorgaben teilweise deutliche Unterschiede aufweisen.

Nachdem sie ihren Besuch im vergangen Jahr leider absagen musste, hat Frau Prof. Dr. Clausen (Leibniz Institut IWT Bremen) diesmal die lange Anreise von Bremen auf sich genommen, um die allgemein makroskopisch bekannten Vorgänge bei der Wärmebehandlung auch am Beispiel der mikroskopisch ablaufenden Prozesse anhand der zugehörigen Gefügeausbildungen verständlich zu erläutern.

Im letzten Beitrag des Tagungsprogrammes beschäftigte sich Dr. Dieter Müller (WOW) mit den komplexen Vorgängen der Maß- und Formänderungen bei der Wärmebehandlung. Anhand vieler praktischer Beispiele war es nachvollziehbar, dass es für dieses Problem immer noch keinen pauschalen Lösungsansatz gibt und auch in Zukunft trotz der vielen Möglichkeiten der Simulationsmethoden vermutlich auch nicht geben wird.

Zum Abschluss hatte Prof. Lothar Spieß  von der TU Ilmenau noch eine Überraschung parat. Er überreichte an Martin Hofmann als Leiter des Härtereikreises anlässlich des 20. Seminars die druckfrische dritte Auflage des Buches „Moderne Röntgenbeugung“, an der Prof. Spieß maßgeblich als Autor beteiligt war.

Nach dem erfolgreichen Vortragsnachmittag ohne die befürchtete sonst übliche Hitzeschlacht um diese Jahreszeit konnten sich die Teilnehmer beim gemeinsamen Thüringer Abend und dem gut gefüllten Buffett vor der Heimreise nochmals in entspannter Atmosphäre austauschen.

Abschließend auch der Dank an unseren „Stammcaterer“,  Matthias Heller, für die gute Betreuung an den Härtereiabenden des vergangenen Veranstaltungsjahres und dem Seminar sowie an die Verantwortlichen im BTZ, die diese Veranstaltungsreihe durch ihre Unterstützung seit vielen Jahren ermöglichen.

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DVS Fachtagung „Wissenschaft trifft Praxis“ an der TU Ilmenau

„Wissenschaft trifft Praxis“

  Fachtagung des DVS-Landesverbandes Thüringen

 42 Experten der Fügetechnik trafen sich am 12. Juni 2019 an der Technischen Universität Ilmenau. Die wissenschaftliche Kompetenz am Fachbereich von Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. J. P. Bergmann und die zentrale Lage der TU Ilmenau gaben dieser Tagung ein ausgezeichnetes Podium. Dipl.-Ing. Martin Hofmann, Vorsitzender des DVS-LV Thüringen, und Dr.-Ing. Jörg Hildebrand von der TU Ilmenau – Fachgebiet Fertigungstechnik, begrüßten die Anwesenden. Vier Fachvorträge standen auf dem Programm:

„Instandsetzung von Stahlbrücken – Werkstoffkundliche Probleme bei der schweißtechnischen Verarbeitung von Stählen an Brückenbauwerken von 1850 bis heute“

Dr.-Ing. Gerlinde Winkel, IWE, Leiterin Werkstofftechnik 
  SLV Mecklenburg-Vorpommern GmbH, Rostock

 „EVH – Neuer Großspeicher – Schweißtechnische Routine oder Herausforderung“
Es handelt sich um den neuen Groß-Wärmespeicher der Energieversorgung Halle mit einem Fassungsvermögen von 52.000 m3.

  Dipl.-Ing. Heiko Störmer
  STÖRMER Ingenieurbüro Halle

 „Einfluss von Pulvereigenschaften in der pulverbettbasierten additiven Fertigung“

M. Sc. Sebastian Matthes
  Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH, Jena

 „Additive Fertigung mit Lichtbogen, Spinnerei oder doch etablierte Verfahrensweise?“

M. Sc. Jan Reimann
  FG Fertigungstechnik, TU Ilmenau   Neben den interessanten praktischen Fachvorträgen hatten Studenten der TU Ilmenau Gelegenheit, ihre Forschungsthemen vorzustellen und dem interessierten Fachpublikum ausführlich zu erläutern.

Erfahrungsaustausch DVS Bildungsträger

Erfahrungsaustausch der Bildungsträger von DVS zugelassenen Kursstätten

Der Landesvorsitzende, Dipl.-Ing. Martin Hofmann, berichtet über die DVS-Arbeit
Quelle: DVS-LV Thüringen

Wie bereits in der August und der Dezember Ausgabe 2018 angekündigt, hat der Landesverband Thüringen die Bildungsträger am 24.04.2019 zu einem Erfahrungsaustausch mit Vertretern aus dem Landesverband und den 3 Bezirksverbänden eingeladen. Die Veranstaltung fand im BBZ Handwerkskammer Erfurt statt. Ziel war vor allem, die in den vergangenen Jahren verlorengegangenen direkten Kontakte zwischen Bildungsträgern und den BV bzw. LV aufzufrischen und insbesondere auch den Bildungsträgern die Möglichkeit zu geben, Sorgen und Nöte bzw. offene Fragen im direkten Kontakt mit den Vertretern der BV anzusprechen. Nach einer Darstellungen der allgemeinen Verbandsstruktur und der regionalen Verbandsarbeit im Landesverband Thüringen durch den Vorsitzenden des Landesverbandes und dem Geschäftsführer gab es auch die Möglichkeit zur Diskussion, wie die Zusammenarbeit zwischen dem DVS LV und den Bildungsträgern perspektivisch aktualisiert und ausgebaut werden. Dabei wurde bspw. auch die Möglichkeit einer öffentlichkeitswirksameren Darstellung der Aktivitäten in den Kursstätten im Forum des Landesverbands und auf der Web Seite angesprochen. Im Ergebnis der Diskussion wurde diese erste Runde als positive Maßnahme zur Verbesserung der Kommunikationswege bewertet und es wurde vereinbart, auch im kommenden Jahr ein derartiges Treffen durchzuführen.

Dipl.-Ing. M.Hofmann, Vorsitzender DVS LV Thüringen