Besuch von Studenten der Friedrich Alexander UNI Erlangen Nürnberg bei MHW in Schwarza 2019

Die Werkstofftechnik- und Maschinenbaustudenten der Friedrich Alexander UNI Erlangen Nürnberg haben sich für die diesjährige Exkursion zum MHW- Ingenieur und Sachverständigen Büro nach Schwarza mit dem 24.Juli 2109, den wohl bisher heißesten Tag des Jahres ausgesucht. Auf Einladung ihres Hochschullehrers Prof. Dr. Weidinger nutzten 12 Studenten die Gelegenheit ,sich über die praktische Arbeit in einem Werkstoffprüflabor zu informieren. Im Vordergrund stand als Ergänzung zum Lehrplanstoff die Bewertung von Schadensfällen anhand praktischer Beispiele. Auch die dazu erforderliche Prüftechnik, deren Grenzen und die Untersuchungsmethodik wurden im Vortrag dargestellt. Die Studenten konnten sicher einige Anregungen für die restliche Studienzeit und später vielleicht auch für das spätere Berufsleben mitnehmen.

Besuch Studenten der Friedrich Alexander UNI Erlangen Nürnberg

Schon zum 3. Mal haben Studenten der Werkstofftechnik und des Maschinenbaus der Friedrich Alexander UNI Erlangen Nürnberg unter Leitung von Prof. Dr. Weidinger die Gelegenheit zu einer Exkursion in das Thüringische Schwarza genutzt. Ziel war das MHW- Ingenieur und Sachverständigen Büro. Nach einem Vortag über das breite Spektrum der Schadensfälle die hier bearbeitet werden konnten die Teilnehmer anschließend auch die Laborräume besichtigen. Die Diskussionen zeigten, dass sich aus dem Gehörten und Gesehenen auch die eine oder andere Anregung für die eigene Arbeit ergeben hat.

 

19.Werkstofftechnisches Seminar

Rückblick

„Neunzehntes werkstofftechnisches Seminar Suhl 2018“

Rückblick 19. Werkstofftechnisches Seminar 

Das 19. Werkstofftechnisches Seminar fand traditionell bei hochsommerlicher Hitze in der Klosterkirche Rohr statt. Die ersten beiden Vorträge von der Fa. Linde und der Fa. Process-Electronic Heiningen beschäftigten sich mit den Gasatmosphären für die Wärmebehandlung. In beiden Vorträgen ging es sowohl gastechnisch wie auch anlagentechnisch um die Einsparungspotentiale beim Einsatz von Gasen und die Reduzierung von Ausfallzeiten.Bei der anschließenden Firmenpräsentation hielten 6 Fachfirmen in der Cafeteria des BTZ ihre Produkte für das interessierte Publikum bereit.

Im ersten Vortrag nach der Pause konnte Dr. Boßlet von der Durferrit mit einem Übersichtsvortrag zum Update für die seit über 100 Jahren bewährten Salzschmelzen eindrucksvoll die deutliche qualitative Verbesserung der neuen Tenifervarianten hinsichtlich der Ausbildung und Güte der Verbindungsschicht demonstrieren.Anschließend zeigte Prof. Wendl in seinem Vortrag über den Abrasionsverschleiß, dass die Lösung von Verschleißproblemen nicht automatisch über die Erhöhung der Härte realisiert werden kann. Insbesondere beim Einsatz von Kaltarbeitsstählen spielt die Gefügeausbildung -bspw. Karbidgröße und Verteilung-  eine dominierende Rolle.

Das Tagungsprogramm wurde mit dem Abschlussvortrag von Dr. Frerichs vom Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien Bremen (früher IWT Bremen) abgerundet. Er zeigte die aktuellen Möglichkeiten und Grenzen für die Gasabschreckung im Vergleich zur Ölabschreckung und den damit verbundenen Einflüssen auf die Maßhaltigkeit der Bauteile. Im Ausblick erläuterte er die Untersuchungsergebnisse an Beispielen  von Komponenten für die Getriebefertigung unter Berücksichtigung des aktuellen technischen Standes der Anlagentechnik für die Wärmebehandlung.

Zum Abschluss auch – wie jedes Jahr – nochmals der ausdrückliche Dank für die finanzielle und die organische Unterstützung der Veranstaltung durch die Sponsoren, die AWT und das Team im BTZ.

Rückblick mit Bildern:  http://gofile.me/6vEPm/QQmdzUR91

Jahresrückblick: http://gofile.me/6vEPm/u7EDlxtBL

 

 

Jahresrückblick und Rückblick Werkstofftechnisches Seminar 2017

Jahresabschluss-Bericht zum Veranstaltungsjahr 2016_2017 vom Härtereikreis Suhl und den Rückblick zum „18. Werkstofftechnischen Seminar“ im BTZ Rohr.

Rückblick 18. Werkstofftechnisches Seminar

Das 18. Werkstofftechnische Seminar stand dieses Jahr unter dem Motto „65 Jahre Technische Gemeinschaftsarbeit auf dem Gebiet der Wärmebehandlung in Mittel-deutschland“. Nach dem kurzen Rückblick zum abgelaufenen Jahr und einem Grußwort des neuen Vorsitzenden der AWT, Herr Dr. Winfried Gräfen, gab es im Eröffnungsbeitrag einen Abriss zur historischen Entwicklung der Region Mitteldeutschland durch den langjährigen Leiter des Härtereikreises Chemnitz, Herr Ulrich Thieme.

Den sich anschließenden fachlichen Teil eröffnete Frau Dr. Anja Buchwalder von der TU Bergakademie Freiberg mit einer vergleichenden Darstellung des Nitrierverhaltens von Gusseisenwerkstoffen sowie der Schichtausbildung bei Anwendung verschiedener Vorbehandlungsverfahren. Die Versuchsauswertung zeigte insbesondere im Verschleißverhalten interessante Erkenntnisse mit viel Potential für eine weitere Prozessoptimierung.

Die Kaffeepause bei hochsommerlichen Temperaturen wurde sowohl für weitere Fachgespräche wie auch für die Besichtigung der Firmenpräsentationen rege genutzt.

Anschließend erläuterte Frau Dr. Ingrid Jung (Böhler- Uddeholm GmbH) den Tagungsteilnehmern die Besonderheiten bei der Wärmebehandlung pulvermetallurgischer Stähle im Vergleich zu konventionellen Stahlsorten. Außerdem wurden die Möglichkeiten einer optimalen Reduzierung des Restaustenitgehaltes bei geringer Rißgefährdung vorgestellt.

Herr Böttner und Frau Wojtkowiak (Fa. EJOT) präsentierten in ihrem geteilten Vortrag zunächst die Grundlagen der Spannungsrisskorrosion an Stählen sowie die Einflüsse auf diese Korrosionsform. Im zweiten Teil wurden die Zusammenhänge zwischen Eigenspannungen im Werkstoff und den elektrochemischen Vorgängen bei der Rissbildung und dem Schadensverlauf ausführlicher dargestellt.

Herr Prof. Keßler (Universität Rostock) zeigte eindrucksvoll die Weiterentwicklung der bereits vor einigen Jahren im Härtereikreis vorgestellten Simulationen zur Wärmebehandlung von Aluminium und Aluminiumlegierungen. In Zusammenarbeit mit anderen Instituten wurde eine kalorimetrische Messmethode entwickelt, mit der Daten für die Erstellung von Zustandsdiagrammen gewonnen wurden. Die praktische Anwendung der Ergebnisse wurde im Vortrag anhand praktischer Bespiele aus den Gebieten Ausscheidungshärten, Homogenisierungsglühen und Fügetechnik (Clinchen) erläutert.

Auch in diesem Jahr möchte ich mich bei allen Sponsoren, dem Catering Team von Herrn Heller und dem BTZ Rohr für die freundliche Unterstützung im vergangen Veranstaltungsjahr bedanken.

Beiträge mit Bildern:

https://1drv.ms/b/s!AqJdah4cJ4r4ej_GopNtk6F9aK4

https://1drv.ms/b/s!AqJdah4cJ4r4fO-KhQVugUkTmZI

Den vollständigen Beitrag von Herr Ulrich Thieme zum Themen Vortrag Ulrich Thieme :

„65 Jahre Gemeinschaftsarbeit auf dem Gebiet der Wärmebehandlung in Mitteldeutschland“

können sie unter https://1drv.ms/b/s!AqJdah4cJ4r4e9NDkLxzoLUuv8I downloaden

Tagesseminar Werkstofftechnik, Wärmebehandlung /Werkstoffprüfung bei auma-drives in Radebeul

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Seminar Wärmebehandlung auma drives GmbH am 13.11.2015 in Radebeul Schwerpunkte: Nitrieren /Nitrocarburieren, Härteprüfung, Zeichnungsangaben, Liefer- und Bestellvorschriften, Quelle Bild: auma drives

 

Besuch aus Erlangen und Würzburg

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Studenten des Masterstudiengangs Werkstoffwissenschaft der Friedrich Alexander Universität Erlangen besuchten mit Prof.-Dr.- Ing.  Peter Weidinger und weiteren Mitarbeitern der Fa. Brose Würzburg am 22.07.2015 MHW. Nach einem Übersichtsvortrag über Schadensfälle anhand praktischer Beispiele und den Möglichkeiten der Fehlervermeidung bei der Schadensanalyse blieb vor dem Aufbruch zum nächsten Ziel der Exkursion -Fa. Brose Coburg- noch Zeit für eine kurzen Rundgang im Schwarzaer Prüflabor.

 

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