1. Fachabend Schweißen und Fügen 2022/2023

1. Fachabend Schweißen & Fügen 2022/2023

der DVS-LV Thüringen lädt Sie zum 1. Fachabend Schweißen & Fügen 2022/2023 herzlich ein.

Termin:Mittwoch, 05. Oktober 2022
  
Ort:online / digital    (Telefon: 036843/60206)
  
Beginn:17:00 Uhr
  
Vortrag:Einfache Härteabschätzung und –bedeutung für Schweißer und Schweißaufsichten Dr.-Ing. Django Baunack, Ingenieurbüro Gerstungen

Kurzfassung:
Die Härte ist laut ISO 18265 ein Materialkennwert, der Aufschluss über die mechanischen Eigenschaften eines Werkstoffes geben kann. Somit sind auch, wenn die Härte bekannt ist, Aussagen über den Gefügezustand von Schweißnähten und Wärmeeinflusszonen möglich. Beispielsweise sind keine Härterisse an Stahlschweißnähten bekannt, deren Wärmeeinflusszone eine niedrigere Härte als ca. 350 HV aufweist. Daher ist die maximale Härte von Wärmeeinflusszonen für jede Werkstoffgruppe (ISO 15608) in der DIN EN ISO 15614 streng limitiert. Werden die maximalen Härtewerte bspw. an dem nach einer vorläufigen Schweißanweisung (pWPS) geschweißten Prüfstück überschritten, kann von einer entsprechenden Prüfstelle kein Zertifikat über die Qualifizierung des Schweißverfahrens (Verfahrensprüfung, WPQR) ausgestellt werden, da innere Defekte nicht auszuschließen sind. Da Schweißaufsichten und Schweißer selten regelmäßig Härteprüfungen durchführen, kann oft nicht eingeschätzt werden, ob ein Härtewert als kritisch zu betrachten ist. Zudem besteht in Betrieben selten die Möglichkeit, die Härte an einem Makroschliff direkt nach dem Schweißen zu bestimmen oder auch nur abzuschätzen. Dieser Beitrag zeigt, wie mit einfachsten Mitteln die Härte abgeschätzt werden kann. Hierfür werden Kenntnisse über die Ursachen und Positionen der an Schweißnähten zu erwartenden Härtespitzen und die Entstehung bzw. damit verbundenen Gefahren von Härterissen vermittelt. Die Methode zum Abschätzen der Härte, die im Beitrag erläutert wird, bedient sich eines Härtevergleichs zwischen dem Prüfstück unbekannter und einem Vergleichsstück bekannter Härte, angelehnt an die Härteprüfung nach Mohs. Hierzu werden verschiedene alltägliche Vergleichsgegenstände mit bekannten Härten aufgezeigt. Durch das direkte Abschätzen der Härte können Untersuchungen durch Prüflabore an Prüfstücken, die weit außerhalb des zulässigen Bereichs liegen, eingespart werden. Die Härte von Wärmeeinflusszonen an Schweißnähten aus dem ungeregelten Bereich, in welchem Härteprüfungen externer Prüflabore oft eingespart werden, können abgeschätzt und somit die Gefahr von Schadensfällen vermindert werden. Erstmals werden Ergebnisse dieser Möglichkeit der Härteabschätzungen an Brennschnittkanten präsentiert. Abschließend werden Anwendungsbeispiele der Härteabschätzung aus der Praxis (Schienenfahrzeugbau, Stahlbau, Tiefbau und dem schweißtechnisch ungeregelten Bereich) vorgestellt. 

Die Mitgliedschaft im DVS ist keine Bedingung für eine Teilnahme.
Für die Planung bitten wir um eine Rückmeldung über den Anmeldungslink
(falls nicht möglich, auch direkt per E-Mail) bis zum 04. Oktober 2022.

Die Ausstellung eines Teilnahmezertifikats erfolgt über Anfrage per E-Mail.

Wir hoffen, Sie nehmen diesen Termin wahr und bedanken uns im Voraus für Ihren virtuellen Besuch.

http://gofile.me/6vEPm/60xVQ8nqz

Landesfachtagung LV Thüringen 2022

Landesfachtagung DVS LV Thüringen 01/02.07. 2022

Kurzfassungen der Vorträge/Anmeldung Teilnahme/Zimmerreservierung Hotel

http://gofile.me/6vEPm/PrlWpc8o5

Einladung

 Referenten: „Die Schweißnaht – ein ‚Datenträger‘ bei der Schadenuntersuchung“ Dipl.-Ing. (FH) REINHOLD SCHAAR, Ingenieurbüro Schaar (IBS) „Sicherer Umgang mit technischen Gasen und Druckgasflaschen“ Dipl.-Ing. CHRISTOS KAWAKOPULOS, Tyczka Industrie-Gase GmbH, Mannheim „Bildgebende Ultraschallprüfung an hochfesten Blechen mit unterschiedlicher Schallausbreitung“ und Vorführung Gerätetechnik Dr. (USA) WOLFRAM A. KARL DEUTSCH, KARL DEUTSCH Prüf- und Messgerätebau GmbH + Co KG, Wuppertal FRANZ HALLINGER, Hallinger Werkstoffprüfung, Dortmund „Die neue DIN EN ISO 14731:2019 – Kompetenz statt Qualifikation – Modebegriff oder Mehrwert?“ Dipl.-Ing. JOCHEN W. MUßMANN, Ingenieurbüro für Schweißtechnik und Qualitätsmanagement, Meerbusch „Auf Eigenspannungen zurückführbare Schadensfälle“ Dr.-Ing. DJANGO BAUNACK, Universität Kassel Institut für Werkstofftechnik, Kassel „Montagekatastrophen“ Dipl.-Ing. (TU) CLAUS MÄNNEL, Zwickau

Erster Fachabend Schweißen&Fügen DVS LV Thüringen am 08.12.2021 17:00

http://gofile.me/6vEPm/W8fN9cEDL

Einladung


 
Einladung Teams
Sie sind eingeladen, an einer Microsoft Teams-Besprechung teilzunehmen

Betreff: 1 Fachabend Schweißen&Fügen DVS LV Thüringen
Zeit: Mittwoch, 8. Dezember 2021 17:00:00 Mitteleuropäische Normalzeit

Auf Ihrem Computer oder Ihrer mobilen App teilnehmen
Klicken Sie hier, um an der Besprechung teilzunehmen

DVS Landesverband Thüringen Forum Ausgabe April 2021

Liebe Mitglieder und Freunde das DVS Landesverbandes Thüringen,

Trotz der anhaltenden Probleme ist es gelungen, auch die erste Ausgabe unseres DVS Forums pünktlich und in vollem Umfang fertig zu stellen. Vielen Dank an alle Beteiligten !

Der Link für die digitale Version.

um Download der Ausgabe: http://gofile.me/6vEPm/u2Ni5lSLE

DVS Landesverband Thüringen Forum Ausgabe August 2020

DVS-Forum LV Thüringen  August 2020 

Trotz aller Corona Behinderungen und der fehlenden Veranstaltungsnachrichten aus dem ersten Halbjahr ist es uns gelungen auch die 2. Ausgabe des Forum vom DVS Landesverband Thüringen (2. Ausgabe 2020 August) in vollem Umfang termingerecht fertigzustellen.

hier der Link zur virtuellen Ausgabe:

zum Lesen

zum Download

http://gofile.me/6vEPm/CW3B3z9Lu

DVS Fachtagung „Wissenschaft trifft Praxis“ an der TU Ilmenau

„Wissenschaft trifft Praxis“

  Fachtagung des DVS-Landesverbandes Thüringen

 42 Experten der Fügetechnik trafen sich am 12. Juni 2019 an der Technischen Universität Ilmenau. Die wissenschaftliche Kompetenz am Fachbereich von Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. J. P. Bergmann und die zentrale Lage der TU Ilmenau gaben dieser Tagung ein ausgezeichnetes Podium. Dipl.-Ing. Martin Hofmann, Vorsitzender des DVS-LV Thüringen, und Dr.-Ing. Jörg Hildebrand von der TU Ilmenau – Fachgebiet Fertigungstechnik, begrüßten die Anwesenden. Vier Fachvorträge standen auf dem Programm:

„Instandsetzung von Stahlbrücken – Werkstoffkundliche Probleme bei der schweißtechnischen Verarbeitung von Stählen an Brückenbauwerken von 1850 bis heute“

Dr.-Ing. Gerlinde Winkel, IWE, Leiterin Werkstofftechnik 
  SLV Mecklenburg-Vorpommern GmbH, Rostock

 „EVH – Neuer Großspeicher – Schweißtechnische Routine oder Herausforderung“
Es handelt sich um den neuen Groß-Wärmespeicher der Energieversorgung Halle mit einem Fassungsvermögen von 52.000 m3.

  Dipl.-Ing. Heiko Störmer
  STÖRMER Ingenieurbüro Halle

 „Einfluss von Pulvereigenschaften in der pulverbettbasierten additiven Fertigung“

M. Sc. Sebastian Matthes
  Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH, Jena

 „Additive Fertigung mit Lichtbogen, Spinnerei oder doch etablierte Verfahrensweise?“

M. Sc. Jan Reimann
  FG Fertigungstechnik, TU Ilmenau   Neben den interessanten praktischen Fachvorträgen hatten Studenten der TU Ilmenau Gelegenheit, ihre Forschungsthemen vorzustellen und dem interessierten Fachpublikum ausführlich zu erläutern.