4. Härtereiabend 2021 Härtereikreis Suhl

Werte Fachkollegen,

der Härtereikreis Suhl lädt Sie zum 4. Härtereiabend 2020/2021 herzlich ein.

Termin:          Donnerstag, der 27. Mai 2021

 

Ort:                 online / digital                                              Tel. 036843/60206

 

Beginn:          17:00 Uhr  

Vortrag

Winfried Gräfen, Hanomag Lohnhärterei GmbH Hannover

 „Übersicht über typische Wärmebehandlungsverfahren und Anlagen (Einsatzhärten im Gas und Vakuum – Gasnitrieren – Plasmanitrieren – SolNit – Aluminium)

Summary:

In einer modernen Lohnhärterei wird eine Vielzahl von unterschiedlichen Wärmebehandlungen angeboten. In diesem Beitrag werden die aus der Sicht der Hanomag Unternehmensgruppe wichtigsten Prozesse vorgestellt. Sowohl die Prozess- als auch die dazugehörige Anlagentechnik werden erklärt und durch industrielle Anwendungen anschaulich ergänzt. Die entscheidenden Parameter für die Prozesskontrolle und deren Regelung werden angesprochen. In einigen Bereichen werden die finanziellen Belastungen erläutert, die durch den Verschleiß der Chargiergestelle oder der Anlagenkomponenten entstehen.

Mitgliedschaft in der AWT ist nicht Bedingung für eine Teilnahme.

Für die bessere Planung bitten wir um eine Rückmeldung über den Anmeldungslink in der Mail (falls nicht möglich, auch direkt per Mail) bis zum 26. Mai 2021.    

Teilnahmezertifikat für diese Weiterbildungsveranstaltung bitte per Mail anfragen. 

Wir hoffen, Sie nehmen diesen Termin wahr, und bedanken uns im Voraus für Ihren Besuch. Einladung:

http://gofile.me/6vEPm/5pznIbjSp

AWT – der Härtereikreis Suhl bleibt virtuell aktiv

Nachdem absehbar war, dass auch im ersten Halbjahr 2021 keine Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden können, hat auch der Härtereikreis Suhl seine Veranstaltungen virtuell angeboten. Die gute Resonanz der bisher 3 Härtereiabende zum Thema mobile Härteprüfung (Dr. Manfred Tietze , newsonic) , Eigenspannungsbestimmung und Bewertung (Dominic Dapprich Fa. Stresstech) und der Vortrag zur Wärmehandlung kleiner und kleinster Schüttgüter (Jürgen Böttner , materialsXpert) belegt, dass es die richtige Entscheidung war, um die Zeit zu überbrücken, bis Präzenzveranstaltungen wieder möglich sind. Bereits jetzt zeigt sich, dass ein solches Format neben seinen unbestrittenen Vorzügen, auch perspektivische eine wichtige Ergänzung des traditionellen Veranstaltungsangebotes darstellen wird. Neben den entfallenden Reisekosten wird auch der Planungsaufwand minimiert. Außerdem führt regionale Ungebundenheit und der Wegfall der Reisezeit zur Erhöhung der Teilnahmebereitschaft.  Auch die Außenwirkung und die Gewinnung neuer Interessenten  wird  nachweislich verbessert. 

Aktueller Stand AWT Kongress 2020

Die neue Webseite des HK-Kongresses unter www.hk-awt-2020.de online. Wir haben versucht mit wenig finanziellen Mitteln trotzdem eine attraktive und funktionelle Webseite aufzubauen, die auch Sponsoren mit Logo-Sponsoring oder Anzeigen im E-Paper des Programmheftes gute Möglichkeiten eröffnen, sich zu präsentieren. Es gibt sogar eine virtuelle Ausstellungsplattform, wo Firmen Stände buchen können. Dort können Firmeninfos, Broschüren, Videos und andere Neuigkeiten platziert werden. Während der Veranstaltungszeit des HK ist ein Chat-Tool aktiv. Ich glaube, dass wir durch die Seite gutes Geld verdienen werden und mache mich auf den Weg die Aussteller des HK zu bearbeiten. Ich mache auch gern individuelle Angebote für die Buchung von Sponsoring-Paketen. Die Seite www.hk-awt.de nehmen wir ab Montag vom Netz.

Nächsten Mittwoch geht ein Newsletter zur Bewerbung des HKs und der neuen Seite raus.

Sie könnten mich dabei unterstützen und gerade die Firmen auf das Sponsoring-Angebot hinweisen, die nicht die Möglichkeit haben zu spenden oder dem Spendenaufruf nicht folgen mochten. Ein Bestellformular findet sich auf der Webseite https://www.hk-awt-2020.de/sponsoring/.

Sonja Müller

20. Werkstofftechnisches Seminar AWT Härtereikreis Suhl

Rückblick

„Zwanzigstes werkstofftechnisches Seminar Suhl 2019“

Rückblick 20. Werkstofftechnisches Seminar

20. Werkstofftechnisches Seminar am 13.06.2019

Bereits im Vorfeld des 20. Werkstofftechnischen Seminars zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr ein wieder gestiegenes Interesse an dieser Veranstaltungsreihe des Härtereikreises Suhl. Zur Jubiläumsveranstaltung hatten die 61 Teilnehmer den Tagungsraum in der historischen Kirche des Bildungszentrums der Handwerkskammer in Rohr gut gefüllt. Die Autokennzeichen auf den Parkplätzen zeigten die überregionale Ausstrahlung und das Interesse an der Veranstaltung, bei der es sich auch der Leiter des BTZ, Herr Ladwig, als Hausherr nicht nehmen ließ, ein Grußwort an die Teilnehmer zu richten. Er verwies insbesondere auch auf das vielfältige Angebot dieser Einrichtung und die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit der Bildungseinrichtung als Dienstleister.

In seinem Rückblick wies Martin Hofmann als Leiter des Härtereikreises auch auf die schwindenden Teilnehmerzahlen bei den Abendveranstaltungen hin. Die Ursachen sind vielfältig, hängen aber bei einigen Firmen nicht zuletzt auch mit den restriktiven Regelungen der  kartellrechtlichen Vorschriften und dem Datenschutzgesetz zusammen.

Dieses Problem betrifft damit aber nicht nur die Arbeit im Härtereikreis, sondern auch andere technische Verbände. Um dem erfolgreich entgegenwirken zu können, ist es umso wichtiger, auch die Wünsche der verbliebenen Stammgäste stärker in die Planung der Veranstaltungsreihe für das kommende Jahr einzubeziehen.

Den Eröffnungsvortrag in diesem Jahr hielt mit Dr.- Ing. Liedtke ein Referent, der nun schon sehr häufig seit der Gründung des Härtereikreises sowohl mehrere Härtereiabende wie auch Seminare mit seinem umfangreichen Fachwissen aus einer langjährigen Berufspraxis bereicherte. In seinem Vortrag zum Thema „Korrekte Zeichnungsangaben in der Wärmebehandlung“ konnte er eine Vielzahl von immer wiederkehrenden Fragestellungen beantworten.

Im zweiten Vortrag von Michael Winter von der United Process Control, der von Christian Schäfer souverän vorgetragen wurde, ging es um das Einsatzhärten von porösen Bauteilen wie beispielsweise Sinterwerkstoffen oder auch neuartiger Bauteile aus additiven Herstellungsprozessen und die für viele sicher unbekannten Besonderheiten bei deren Wärmebehandlung.

Die sich anschließende Kaffeepause konnte, wie immer, gleichzeitig zu Gesprächen an den Tischen der Fachpräsentationen genutzt werden. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die im Anhang aufgeführten Firmen für die Unterstützung dieser Veranstaltung, die diese mit der Ausstellung bereichern.

Im ersten Beitrag nach der Pause stellte Ben Kahle von der ALD Wärmebehandlungskonzepte für die Werkstoffe aus der Luftfahrt vor. Er zeigte die Besonderheiten bei der speziellen Anforderung an diese Bauteilgruppen aus hochlegierten Werkstoffen, die zu traditionellen Wärmebehandlungsvorgaben teilweise deutliche Unterschiede aufweisen.

Nachdem sie ihren Besuch im vergangen Jahr leider absagen musste, hat Frau Prof. Dr. Clausen (Leibniz Institut IWT Bremen) diesmal die lange Anreise von Bremen auf sich genommen, um die allgemein makroskopisch bekannten Vorgänge bei der Wärmebehandlung auch am Beispiel der mikroskopisch ablaufenden Prozesse anhand der zugehörigen Gefügeausbildungen verständlich zu erläutern.

Im letzten Beitrag des Tagungsprogrammes beschäftigte sich Dr. Dieter Müller (WOW) mit den komplexen Vorgängen der Maß- und Formänderungen bei der Wärmebehandlung. Anhand vieler praktischer Beispiele war es nachvollziehbar, dass es für dieses Problem immer noch keinen pauschalen Lösungsansatz gibt und auch in Zukunft trotz der vielen Möglichkeiten der Simulationsmethoden vermutlich auch nicht geben wird.

Zum Abschluss hatte Prof. Lothar Spieß  von der TU Ilmenau noch eine Überraschung parat. Er überreichte an Martin Hofmann als Leiter des Härtereikreises anlässlich des 20. Seminars die druckfrische dritte Auflage des Buches „Moderne Röntgenbeugung“, an der Prof. Spieß maßgeblich als Autor beteiligt war.

Nach dem erfolgreichen Vortragsnachmittag ohne die befürchtete sonst übliche Hitzeschlacht um diese Jahreszeit konnten sich die Teilnehmer beim gemeinsamen Thüringer Abend und dem gut gefüllten Buffett vor der Heimreise nochmals in entspannter Atmosphäre austauschen.

Abschließend auch der Dank an unseren „Stammcaterer“,  Matthias Heller, für die gute Betreuung an den Härtereiabenden des vergangenen Veranstaltungsjahres und dem Seminar sowie an die Verantwortlichen im BTZ, die diese Veranstaltungsreihe durch ihre Unterstützung seit vielen Jahren ermöglichen.

http://gofile.me/6vEPm/MFbsLMv1u

19.Werkstofftechnisches Seminar

Rückblick

„Neunzehntes werkstofftechnisches Seminar Suhl 2018“

Rückblick 19. Werkstofftechnisches Seminar 

Das 19. Werkstofftechnisches Seminar fand traditionell bei hochsommerlicher Hitze in der Klosterkirche Rohr statt. Die ersten beiden Vorträge von der Fa. Linde und der Fa. Process-Electronic Heiningen beschäftigten sich mit den Gasatmosphären für die Wärmebehandlung. In beiden Vorträgen ging es sowohl gastechnisch wie auch anlagentechnisch um die Einsparungspotentiale beim Einsatz von Gasen und die Reduzierung von Ausfallzeiten.Bei der anschließenden Firmenpräsentation hielten 6 Fachfirmen in der Cafeteria des BTZ ihre Produkte für das interessierte Publikum bereit.

Im ersten Vortrag nach der Pause konnte Dr. Boßlet von der Durferrit mit einem Übersichtsvortrag zum Update für die seit über 100 Jahren bewährten Salzschmelzen eindrucksvoll die deutliche qualitative Verbesserung der neuen Tenifervarianten hinsichtlich der Ausbildung und Güte der Verbindungsschicht demonstrieren.Anschließend zeigte Prof. Wendl in seinem Vortrag über den Abrasionsverschleiß, dass die Lösung von Verschleißproblemen nicht automatisch über die Erhöhung der Härte realisiert werden kann. Insbesondere beim Einsatz von Kaltarbeitsstählen spielt die Gefügeausbildung -bspw. Karbidgröße und Verteilung-  eine dominierende Rolle.

Das Tagungsprogramm wurde mit dem Abschlussvortrag von Dr. Frerichs vom Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien Bremen (früher IWT Bremen) abgerundet. Er zeigte die aktuellen Möglichkeiten und Grenzen für die Gasabschreckung im Vergleich zur Ölabschreckung und den damit verbundenen Einflüssen auf die Maßhaltigkeit der Bauteile. Im Ausblick erläuterte er die Untersuchungsergebnisse an Beispielen  von Komponenten für die Getriebefertigung unter Berücksichtigung des aktuellen technischen Standes der Anlagentechnik für die Wärmebehandlung.

Zum Abschluss auch – wie jedes Jahr – nochmals der ausdrückliche Dank für die finanzielle und die organische Unterstützung der Veranstaltung durch die Sponsoren, die AWT und das Team im BTZ.

Rückblick mit Bildern:  http://gofile.me/6vEPm/QQmdzUR91

Jahresrückblick: http://gofile.me/6vEPm/u7EDlxtBL